American Miniature Horse mare

Amerikanische Miniaturpferde zu verkaufen

Miniaturpferde Verkauf in Deutschland: Wir haben zeitweise reinrassige Amerikanische Miniaturpferde und Amerikanische Shetland Ponys aus bester artgerechter Haltung zu verkaufen. Unsere Minis haben alle gültige und vollständige Papiere (AMHA, AMHR und/oder ASPC) und besitzen einen Equidenpass. Regelmäßige Hufpflege sowie Entwurmung sind selbstverständlich. Eine kleine Erklärung, weshalb unsere Miniaturpferde so teuer sind, gibt es weiter unten auf dieser Seite.

Bei ernsthaftem Interesse an einem unserer Miniaturpferde schreiben Sie bitte eine Email an info@delsastre-minis.de.

SVH Hard To Beats Aurelio

Hengst, geb. Mai 2019, Buckskin, AMHA/AMHR/NMPRS
Vater: SHM Mine All Mine Hard To Beat
Mutter: DelSastre Al Attal Hawk Krystal
Preis: 1.200 €

Aurelio ist ein hübscher und freundlicher Hengstabsetzer. Er ist altersgemäß erzogen und brav im Umgang. Er kennt regelmäßige Hufpflege, lässt sich artig führen und wurde entwurmt. Er kann jederzeit in ein neues artgerechtes Zuhause (idealerweise mit Fohlen- bzw. Jungpferdegesellschaft) umziehen.

Amerikanische Miniaturpferde zu verkaufen 1

Warum unsere Miniaturpferde so teuer sind

Nur sehr selten kommt es vor, dass ein Kaufinteressent nicht nach dem Preis fragt. Viel häufiger sind Aussagen wie „Oh, so viel kosten die?!?!?“. Oder „Also mehr wie 500 Euro wollten wir nicht ausgeben! Wir wollen ja nicht auf Shows gehen.“ Oder „In Holland kosten die Minis aber viel weniger… da gibt es welche für XYZ Euro“. Oder „Aber im Internet stehen immer welche drin für viel weniger Geld!“. Die Liste lässt sich noch ein ganzes Stück fortsetzen. Warum also sollte man mehr bezahlen, wenn es doch auch billig geht?

Gern möchte ich hier all diesen Menschen und denjenigen, die sich hier vielleicht ein bisschen wieder erkennen, erklären wie die Preise zustande kommen. Jeder kennt Redewendungen wie „Wer billig kauft, kauft zweimal.“ und auch „Was nichts kostet, ist nichts wert.“. Diese Aussagen treffen auch im Pferdebereich voll und ganz zu.

Man kann natürlich Glück haben und mal ein Schnäppchen machen. Auch gibt es Situationen, wo vielleicht jemand aus einer Notlage heraus kurzfristig ein neues Zuhause für ein Pferd suchen muss. In solchen Fällen spielt dann der Preis eine eher untergeordnete Rolle. Aber grundsätzlich hat man selbst bei Aufzucht und Haltung eines Miniaturpferdes gewisse Unkosten.

Impfungen, regelmäßige Hufpflege, Wurmkuren und gutes Futter summieren sich schnell. Auch die Decktaxen bewegen sich bei Amerikanischen Miniaturpferden selbst im unteren Bereich bei mindestens 500 bis 600 Euro. Für sehr gefragte Hengste werden nicht selten 2.000 Euro oder mehr fällig. Dazu kommen noch die Registrierungsgebühren, DNA Test, Equidenpass. So summiert sich schnell ein Betrag weit über dem von so manchem Käufer anvisierten „Minipreis für’s Minipferd“.

Will oder kann man auf gar keinen Fall mehr als ein paar Hundert Euro in den vierbeinigen Freund investieren, sollte man sich als Kaufinteressent trotzdem fragen, wie der vermeintliche Schnäppchenpreis zustande kommt. An irgendeiner Stelle (oder mehreren) wird von Seiten des Züchters oder Verkäufers gespart. Schlimmstenfalls zahlt man das, was man am Kaufpreis gespart hat, später als Lehrgeld wieder drauf. Sei es in Form von Tierarztkosten, Spezialfutter um Aufzuchtmängel auszugleichen, gesonderte Behandlung vom Hufschmied um Stellungsfehler zu korrigieren und dergleichen mehr. Ebenso schwierig kann es sein, gültige Papiere zu bekommen. Schon so manches Minipferd wurde als angebliches American Miniature Horse verkauft, aber entpuppte sich dann als niederländisches Mini mit NMPRS-Papieren.

Checkliste für den Miniaturpferde Kauf:

  • bei Kauf via Internet unbedingt ein aktuelles Video des Pferdes anfordern (Pferd geführt im Schritt von beiden Seiten, vorn und hinten und dasselbe im Trab)
  • aktuelles Video oder Foto der Zähne (Kontrolle Zahnfehlstellung, Über- oder Unterbiss)
  • Kopie der Papiere (AMHA, AMHR, ASPC), um zu prüfen ob der Verkäufer auch der eingetragene Besitzer ist
  • Nachweis DNA bzw. Gentests (Dwarf/Zwergenwuchs, Farbtests wie zB. LWO) vor allem bei Zuchtpferden
  • Dokumentation über erfolgte Impfungen, Wurmkuren, Hufpflege

Abschließend bleibt nur zu raten: lieber ein wenig länger sparen und auf das richtige Pferd warten als ein vermeintlich günstiges Schnäppchen kaufen, was sich am Ende als sehr kostenintensives Dauerprojekt herausstellt.